Was ist besser: Einzel- oder Gruppenförderung ?

Die Therapieeinheiten werden sowohl als Einzel- als auch als Kleingruppenförderung angeboten. Die Vorgehensweise ist abhängig vom individuellen Störungsbild und wird im Rahmen des Diagnoseabschlussgespräches mit den Eltern festgelegt.

Liegt zum Beispiel eine Legasthenie mit Teilleistungsstörung in bestimmten Wahrnehmungsbereichen vor, empfiehlt sich eher eine Einzeltherapie, sodass man flexibel und ganz individuell mit dem Kind an seinen Defiziten arbeiten und dabei seine persönlichen Kompetenzen nutzen kann.

Auch bei einer Rechenschwäche ist eine Einzeltherapie zunächst meist besser geeignet, da es darum geht, die persönlichen Fehlstrategien des Kindes aufzudecken und zu effektiven Rechenstrategien umzuformen.

Bei bestimmten Störungsbildern (z. Bsp. Aufmerksamkeitsdefiziten, Angststörungen, Lese- und Rechtschreibschwächen) bringt aber auch eine Gruppenförderung viele Vorteile mit sich: Die Kinder werden zu einem Team , lernen voneinander, motivieren sich wechselseitig und stärken dabei auch das Vertrauen in eigene Fähigkeiten. Zudem wirkt die Erkenntnis, dass auch andere Kinder ähnliche Probleme haben, entlastend und hilft somit, Ängste und Blockaden abzubauen.

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